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Der Imker

Imkermeister in dritter Generation – mit 130 Bienenstöcken in und um Wien.

Unsere Standorte
Thomas Zelenka Bienenstöcke

Unser Team

  • Mama viele viele Handgriffe und Liebe zum Detail
  • Franz der Zimmermann in der Familie
  • Christian damit’s immer sauber zugeht
  • Nil liebt Bienen und packt immer an, wo Hilfe gebraucht wird
  • Maja sie hatte nicht mal Zeit für einen Schnappschuss

Ein Tag im Bienenjahr

Was wir Monat für Monat bei unseren Bienen tun – vom stillen Jänner bis zum Einwintern im Herbst.

01 Jänner – jetzt

Winterruhe

Die Bienen sitzen dicht in der Wintertraube und wärmen einander mit ihren Flugmuskeln. Wir lassen sie in Ruhe, horchen höchstens am Stock – und richten Rähmchen und Werkzeug für die Saison her.

02 Februar – jetzt

Werkstattzeit

Wachs schmelzen, Rähmchen drahten, Beuten ausbessern. Im Stock beginnt schon die erste Brut, und an milden Tagen holen die Bienen Pollen von Hasel und Erle.

03 März – jetzt

Reinigungsflug

Ab rund 10 °C fliegen die Bienen zum ersten Mal aus und erleichtern sich nach Monaten im Stock. An einem warmen Tag folgt die erste kurze Durchsicht: Ist die Königin da, gibt es Brut, reicht das Futter?

04 April – jetzt

Obstblüte

Kirsche, Marille und Löwenzahn blühen, das Volk wächst rasant. Wir geben neue Waben dazu und setzen zur Kirschblüte den ersten Honigraum auf.

05 Mai – jetzt

Schwarmzeit

Jetzt wollen die Völker schwärmen. Etwa jede Woche schauen wir nach Weiselzellen, bilden Ableger und setzen weitere Honigräume auf. Ab Mitte Mai blüht die Robinie – in Wien „Akazie“.

06 Juni – jetzt

Erste Ernte

Haben die Bienen die Waben verdeckelt, ist der Honig reif: Wir ernten Frühjahrs- und Akazienhonig. Gleich danach duftet die Stadt nach Linde.

07 Juli – jetzt

Schleudern

Linden- und Waldhonig kommen in die Schleuder, danach durchs Sieb und zur Ruhe in den Kübel. Nach der letzten Ernte beginnt die Sorge für den Winter.

08 August – jetzt

Varroa und Einfüttern

Gegen die Varroa-Milbe behandeln wir mit natürlicher Ameisensäure, wie es die Bio-Richtlinien vorsehen. Dann füttern wir ein: Für den Winter braucht ein Volk rund 15 bis 20 kg Vorrat.

09 September – jetzt

Winterbienen

Jetzt schlüpfen die Winterbienen – sie leben nicht ein paar Wochen, sondern bis ins Frühjahr. Wir prüfen Futter und Stärke und vereinen zu schwache Völker.

10 Oktober – jetzt

Einwintern

Mäusegitter vors Flugloch, Beuten dicht und windgeschützt: Die Völker werden winterfest. Die Königin legt kaum noch Eier, das Volk rückt zusammen.

11 November – jetzt

Stille im Stock

Draußen ist Ruhe, drinnen bildet sich die Wintertraube. Wir füllen Honig ab, kleben Etiketten und verarbeiten das Wachs des Jahres.

12 Dezember – jetzt

Winterbehandlung

In der brutfreien Zeit behandeln wir ein zweites Mal gegen die Varroa – mit Oxalsäure, die im Bio-Betrieb erlaubt ist. Dann heißt es: Ruhe geben und Honig verschenken.

Feines aus dem Bienenstock

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