Wir machen Ferien und haben bis 14. Sept. geschlossen – Bestellungen, die zwischenzeitlich bei uns eintreffen, werden wir umgehend nach unserer Rückkehr bearbeiten und versenden!
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Imkermeister Thomas Zelenka
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Imkermeister Thomas Zelenka
Bienen sind sehr auf Qualität bedacht. Deshalb wählen sie die Grundstoffe für ihren Honig mit großer Sorgfalt aus. Nektar und Honigtau sind die Rohstoffe des Honigs.
Honig entsteht erst durch die Verarbeitung dieser Ausgangsprodukte durch die Bienen. Dabei wird dieser von den Bienen eingedickt und Fermente zugesetzt.
Von höchster Bedeutung für unsere Gesundheit sind die „Beistoffe“. Neben Mineralstoffen, wie Eisen, Kupfer, Phosphor, Schwefel, Kalium, Natrium, Mangan, Kazium, Silizium, Magnesium und Zink enthält Honig unter anderem auch Vitamine, Aminosäuren, Hormone und natürliche Duftstoffe. Ihr Anteil kann bei manchen Honigsorten bis zu 3% der Honigmasse ausmachen. Naturbelassener Honig kann also bis zu 270 Inhaltstoffe enthalten – eine Zusammensetzung von Honig sehen Sie in der nachstehenden Grafik.
Wichtiger Hinweis: Alle Produkte aus der „Bienenapotheke“ sind sehr hitzeempfindlich! Der Imker achtet auf die besonders schonende Gewinnung und Verarbeitung. Honig, Pollen, Propolis und Gelée Royal dürfen niemals über 40°C erwärmt werden. Bei Bienenwachs liegt die Obergrenze bei etwa 70°C.
Quelle: Imker-Praxis, Spanblöchl
Neben den genannten Zuckerarten, Mineralstoffe, Vitaminen, organische Säuren, Aminosäuren und Duftstoffen enthält Honig auch Hormone. Diese wirken harmonisierend auf das menschliche Nervensystem. Die natürlichen antibiotischen Wirkstoffe im Honig fasst man unter dem Sammelbegriff Inhibine zusammen. Sie wirken ähnlich wie Antibiotika. Weil sie sehr hitzeempfindlich sind, darf man Honig niemals über 40°C erwärmen.
Dass Honig bei Husten und Halsweh hilft ist lange bekannt. Eine Studie der Universität Oxford zeigt nun, er wirkt teils besser als alle anderen Behandlungen – inklusive Antibiotika (hier geht’s zur Studie).
Honigtau wird als beinahe farbloser, klebrig-süßer Saft auf Pflanzen sichtbar. Bestimmte Insekten stechen in die saftführenden Pflanzengewebe und saugen den süßen Pflanzensaft aus. Da aber für diese Insekten speziell das dort enthaltene Eiweiß benötigt wird. Diesen sammeln die Bienen, um daraus vorwiegend Waldhonig zu machen.
Propolis, auch Kittharz genannt, dient der Pflanze vor allem zum Schutz der jungen Knospen. Die Bienen verwenden Propolis gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Das von den Bienen in erster Linie von Pflanzenknospen gesammelte Kittharz besteht zu ca. 55% aus Harz und Balsam, zu 30% aus Wachs, zu 10% aus ätherischen Ölen und zu 5% aus Pollen. Die Zusammensetzung schwankt dabei je nach Herkunft.
Mit einer hauchdünnen Schicht überziehen die Bienen den gesamten Bienenstock (in dem 70.000 Bienen leben, es 35 Grad hat und verhältnismäßig feucht ist) und schützen sich damit vor Bakterien, Pilzen und Viren.
Die Wirkung von Propolis ist in erster Linie antiseptisch und antibakteriell. Die alten Ägypter verwendeten Propolis zum Einbalsamieren der Mumien, und Aristoteles kannte im vierten vorchristlichen Jahrhundert die Wirksamkeit der Propolis bei eitrigen Wunden. Unzählige wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die beeindruckenden Effekte der Propolis auf eindrucksvolle Weise. Als Ursache nennen die Wissenschaft die ausgewogene Wirkstoffkombination aus ätherischen Ölen, Flavonoiden, Enzymen und den „Beistoffen“.
Was in der Volksmedizin seit Generationen bekannt ist, erhielt vor einigen Jahren auch die Bestätigung durch die medizinische Forschung: Propolis hilft gegen Grippe, Herpes und Hämorrhoiden – und zwar vorbeugend als auch lindernd. Man verrührt dazu Propolislösung mit 100g Honig – und nimmt zu Grippezeiten davon täglich morgens einen Esslöffel voll. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Einnahme von Propolislösung in lauwarmem Kräutertee.
Quelle: Die Bienen-Hausapotheke, Neuhold